Aktuelles

                                                                                                  Gut war er, der erste Öffnungstag:                                Schönes Wetter… Kaffee und Kuchen … gute Gespräche … interessierte Lehrkräfte für unsere diesjährigen Angebote, die vom hessischen Kultursommer gefördert werden … ein spontaner russisch-orthodoxer Liedbeitrag … was will man mehr!

nächster offener Tag: Sonntag, 10. September,  11-16 Uhr

 

NEWSTICKER +++ Der Autor Ossian Hain hat ein wunderbares Stück geschrieben. Sie dürfen gespannt sein. Aufführungstermine im November im Mollerhaus +++ Der Workshop „Schüler*innen als Scout“ steht und findet im September statt +++ Menschen mit Behinderung gestalten neue Objekte … die Vorbereitungen für den zweitägigen Workshop laufen +++

 

Ausstellung

Öffnungszeiten: 3. September – 3. Dezember 2017

Sonntags von 11 – 16 Uhr + Führungen an Schultagen nach Anmeldung

 

Neu!!!

Käferkillen – Oder wie man einen Menschen speichert

Ein Solo fürs Klassenzimmer von Ossian Hain + Regie: Susan Leichtweiß + mit dem Schauspielensemble der Ausstellung „leben aus gestorben“ + im Theater Moller Haus
Fr 10. November 11:00 Premiere
Fr 10. November 20:00 2. Vorstellung
Do 16. November 11:00 3. Vorstellung
Do 16. November 20:00 4. Vorstellung
Fr. 17. November 11:00 Uhr 5. Vorstellung

 

Dank Kulturkoffer Hessen und Spenden….                                                     leben aus gestorben vom Land Hessen gefördert

Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst fördert 32 Projekte im Rahmen des Modellprojektes „Kulturkoffer“.  Gefördert werden neue exemplarische Bausteine für die Ausstellung. http://kulturkoffer.hessen.de/

 

Regieassistenz gesucht!!!  zur Ausschreibung

 

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Rückblick

März 2017 + Wie man unsterblich wird + Musiktheater mit 14 Kindern + Theater Transit Kinder-Ensemble

In Zusammenhang mit der Ausstellung „leben aus gestorben“ erforschen die beteiligten Kinder Sterben und Tod auf vielfältige Weise. Daraus entsteht ein Theaternachmittag, der zuschauende Kinder leicht und unverkrampft zu eigenen Fragen anregt. Wir wollen zeigen, dass das Nachdenken über den Tod eine Frage an das Leben ist. Und dass Kinder beim Sprechen über den Tod nicht automatisch traurig werden müssen.

Regie: Max Petermann   Musik: Volker Ell  Darsteller: 14 Kinder (8 – 13 Jahre)

 

2016

Aller guten Dinge waren 3… die Ausstellung öffnete 2016 im dritten Jahr ihre Türen

an Schultagen mit Voranmeldung:

Buchungen und Terminabsprachen unter

kontakt [at] lebenausgestorben [dot] de

Sonntags-Öffnungszeiten: 11:00 bis 16:00 Uhr

 

Die Wiedereröffnung wurde möglich durch:

  • Privatsponsoren sowie die Funus Stiftung
  • Die Unterstützung der zuständigen Dezernentin Cornelia Zuschke sowie der Leiterin des Grünflächenamtes Doris Fath.
  • Zahlreiche engagierte Frauen und Männer, die sich dem Projekt und der Idee verbunden fühlen!

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Das Konzept der Ausstellung ist Eigentum des Projektteams.           Wer es nutzen möchte, kann gern mit uns Kontakt aufnehmen.

 


2014 – und 2015 Rückblick und Ausblick zugleich

„Ich habe selten eine so gute, liebevolle Ausstellung über ein so schwieriges Thema gesehen.“

knapp 3.000 Menschen besuchten 2014 und 2015 die qualitativ hochwertige und lebensnahe Ausstellung. Sie wurde vom Fachpublikum gelobt und von allen Altersgruppen und Bevölkerungsschichten positiv angenommen. 

Unter der Woche lag der Fokus auf Schulklassen und Erwachsenengruppen, an den Sonntagen auf Familien und weiteren beruflich und privat Interessierten. 51 % der Besucher in der ehemaligen Feuerbestattungshalle am Darmstädter Waldfriedhof waren Kinder und Jugendliche.

An den Führungen nahmen über 700 Schülerinnen und Schüler, von 24 Schulen aus Darmstadt, den umgebenden Landkreisen und weiter entfernten Landkreisen teil – ergänzt durch interessierte Erwachsenengruppen. Die Altersspanne verteilte sich ab der 2. Klasse Grundschule bis hin zu Gymnasien und Berufsfachschulen.

„Ich habe nun viel weniger Angst vor dem Tod.“ „Am Sonntag komme ich auf jeden Fall noch mal mit meiner Mama hierher.“ … Die Besucher/innen (sowohl Schüler/innen als auch Erwachsene) gaben uns ihr überdurchschnittlich positives Feedback. Diese positive Resonanz zog sich wie ein roter Faden bis zum Ausstellungsende durch. Das freut uns insbesondere deshalb, weil das Zusammenspiel vieler Kräfte zum rechten Zeitpunkt manches am Anfang unmöglich Erscheinende umsetzbar machte.

Unzählige Male wurde eine Weiterführung, bzw. Dauerausstellung gefordert – sowohl vom Fachpublikum, als auch von Bürger/innen. Hier eine Besucherstimme: „Die Trauerhalle sollte ein interaktives Museum beinhalten und für immer dort bleiben. Was Besseres könnte Darmstadt gar nicht passieren, als euch zu binden, mit dieser ganz besonderen sensiblen und vielfältigen Art. Mir ist die Ausstellung noch tagelang in Erinnerung geblieben. Es ist das beste Ausstellungskonzept, das ich seit langen gesehen habe.“

Die Ausstellung war zentraler Bestandteil des Jubiläumsprogramms  „100 Jahre Waldfriedhof“, eingebettet in eine Fülle begleitender Veranstaltungen.

Sie wird und wurde mit überdurchschnittlich großem ehrenamtlichen Engagement von den Mitgliedern des Projektteams getragen und von einem großen Netzwerk an Unterstützer/innen.

 

Wir müssen alle sterben, vielleicht sogar ich.

Der Tod ist nach wie vor ein Tabuthema – dabei erlebt jeder Mensch unweigerlich im Laufe seines Lebens Verluste. Die Auseinandersetzung in Form einer interaktiven Ausstellung soll besonders junge Menschen anregen, Trittsteine für eigene Trauerwege zu finden und Möglichkeiten einer achtsamen Abschieds- und Trauerkultur für sich zu entdecken.

Wir wollen junge Menschen inspirieren sich mit dem Tod zu befassen
– für ein lebendiges Leben.

Es erwartet Sie eine spannende Rauminszenierung: ein Parcours, der dazu einlädt, die gewohnte Blickrichtung zu ändern, Normen zu hinterfragen und offen auf Unbekanntes und Fremdes zuzugehen.
Geschulte Schauspieler/innen und Pädagog/innen geben Jugendlichen und Kindern spielerisch Raum für ihre Fragen und Antworten. Zahlreiche engagierte Schüler/innen haben mit ihren Vorstellungen die Ausstellung bereichert.

Nur was berührt, bleibt im Gedächtnis.

Wenn diese Ausstellung bewirkt, dass die Menschen, die sie besucht haben, unbefangener mit dem Thema umgehen, darüber reden, anderen helfen und sich Hilfe holen, ist viel erreicht.

Herzlich Willkommen!

 

 

 

 

 

 

 

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