Wiedereröffnung vom 7. August – 4. Dezember 2016

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Aktuelles

Harfenspiel

Petra Acker, eine unserer Unterstützerinnen bereichert die Ausstellung mit ihrem Harfenspiel und schafft wunderbare Klangräume. Wir freuen uns auf Sie!

Termine: 23.10., 6.11. und 20.11.16 . Sie wird 2x eine Dreiviertelstunde auf ihrer Harfe spielen. Wann genau bleibt ihr Geheimnis…

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Aller guten Dinge sind 3… die Ausstellung öffnet im dritten Jahr ihre Türen

an Schultagen mit Voranmeldung:

Buchungen und Terminabsprachen unter

kontakt [at] lebenausgestorben [dot] de

Sonntags-Öffnungszeiten: 11:00 bis 16:00 Uhr

 

Die Wiedereröffnung wird möglich durch:

  • Privatsponsoren
  • Die Unterstützung der zuständigen Dezernentin Cornelia Zuschke sowie der Leiterin des Grünflächenamtes Doris Fath.
  • Zahlreiche engagierte Frauen und Männer, die sich dem Projekt und der Idee verbunden fühlen!

Dauerausstellung: Wir arbeiten daran das Projekt in eine Dauerausstellung zu führen. Sobald wir weitere Informationen dazu geben können, finden Sie diese hier auf unserer Homepage.

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Das Konzept der Ausstellung ist Eigentum des Projektteams.           Wer es nutzen möchte, kann gern mit uns Kontakt aufnehmen.

 


2014 – und 2015 Rückblick und Ausblick zugleich

„Ich habe selten eine so gute, liebevolle Ausstellung über ein so schwieriges Thema gesehen.“

knapp 3.000 Menschen besuchten 2014 und 2015 die qualitativ hochwertige und lebensnahe Ausstellung. Sie wurde vom Fachpublikum gelobt und von allen Altersgruppen und Bevölkerungsschichten positiv angenommen. 

Unter der Woche lag der Fokus auf Schulklassen und Erwachsenengruppen, an den Sonntagen auf Familien und weiteren beruflich und privat Interessierten. 51 % der Besucher in der ehemaligen Feuerbestattungshalle am Darmstädter Waldfriedhof waren Kinder und Jugendliche.

An den Führungen nahmen über 700 Schülerinnen und Schüler, von 24 Schulen aus Darmstadt, den umgebenden Landkreisen und weiter entfernten Landkreisen teil – ergänzt durch interessierte Erwachsenengruppen. Die Altersspanne verteilte sich ab der 2. Klasse Grundschule bis hin zu Gymnasien und Berufsfachschulen.

„Ich habe nun viel weniger Angst vor dem Tod.“ „Am Sonntag komme ich auf jeden Fall noch mal mit meiner Mama hierher.“ … Die Besucher/innen (sowohl Schüler/innen als auch Erwachsene) gaben uns ihr überdurchschnittlich positives Feedback. Diese positive Resonanz zog sich wie ein roter Faden bis zum Ausstellungsende durch. Das freut uns insbesondere deshalb, weil das Zusammenspiel vieler Kräfte zum rechten Zeitpunkt manches am Anfang unmöglich Erscheinende umsetzbar machte.

Unzählige Male wurde eine Weiterführung, bzw. Dauerausstellung gefordert – sowohl vom Fachpublikum, als auch von Bürger/innen. Hier eine Besucherstimme: „Die Trauerhalle sollte ein interaktives Museum beinhalten und für immer dort bleiben. Was Besseres könnte Darmstadt gar nicht passieren, als euch zu binden, mit dieser ganz besonderen sensiblen und vielfältigen Art. Mir ist die Ausstellung noch tagelang in Erinnerung geblieben. Es ist das beste Ausstellungskonzept, das ich seit langen gesehen habe.“

Die Ausstellung war zentraler Bestandteil des Jubiläumsprogramms  „100 Jahre Waldfriedhof“, eingebettet in eine Fülle begleitender Veranstaltungen.

Sie wird und wurde mit überdurchschnittlich großem ehrenamtlichen Engagement von den Mitgliedern des Projektteams getragen und von einem großen Netzwerk an Unterstützer/innen.

 

Wir müssen alle sterben, vielleicht sogar ich.

Der Tod ist nach wie vor ein Tabuthema – dabei erlebt jeder Mensch unweigerlich im Laufe seines Lebens Verluste. Die Auseinandersetzung in Form einer interaktiven Ausstellung soll besonders junge Menschen anregen, Trittsteine für eigene Trauerwege zu finden und Möglichkeiten einer achtsamen Abschieds- und Trauerkultur für sich zu entdecken.

Wir wollen junge Menschen inspirieren sich mit dem Tod zu befassen
– für ein lebendiges Leben.

Es erwartet Sie eine spannende Rauminszenierung: ein Parcours, der dazu einlädt, die gewohnte Blickrichtung zu ändern, Normen zu hinterfragen und offen auf Unbekanntes und Fremdes zuzugehen.
Geschulte Schauspieler/innen und Pädagog/innen geben Jugendlichen und Kindern spielerisch Raum für ihre Fragen und Antworten. Zahlreiche engagierte Schüler/innen haben mit ihren Vorstellungen die Ausstellung bereichert.

Nur was berührt, bleibt im Gedächtnis.

Wenn diese Ausstellung bewirkt, dass die Menschen, die sie besucht haben, unbefangener mit dem Thema umgehen, darüber reden, anderen helfen und sich Hilfe holen, ist viel erreicht.

Herzlich Willkommen!

 

 

 

 

 

 

 

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